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Wörterbuch

Umweltökonomie

  • Globalisierung

    • Der Begriff "Globalisierung" bezieht sich auf die Zunahme der internationalen, grenzüberschreitenden Interdependenz in vielen Bereichen wie Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt, Kommunikation, zwischen Individuen, Gesellschaften, Institutionen und Staaten.

      Ein komplexer multidimensionaler Prozess der Entgrenzung und Enträumlichung zum einen, der Verdichtung und Vernetzung zum anderen [Tetzlaff, 2000, S.24].

      Globalisierung kann als Ausdehnung, Intensivierung, Beschleunigung und Wirkungssteigerung in einem weltweiten Verflechtungsprozess betrachtet werden, der alle Dimensionen des sozialen Lebens, kulturelle und kriminelle, finanzielle und politische, geistige und mediale Dimensionen, umfasst. [Held et al., 1999, S. 16]

      [Gabler Wirtschaftslexikon] Allgemein: Form der Strategie einer grenzüberschreitend tätigen Unternehmung, bei der Wettbewerbsvorteile weltweit mittels Ausnutzung von Standortvorteilen und Erzielung von Economies of Scale aufgebaut werden sollen. Umweltpolitik: Tendenz zur Intensivierung weltweiter Verflechtungen in ökonomischen, politischen, kulturellen und informationstechnischen Bereichen. Ethik: Im Zuge der Globalisierung nehmen sowohl Kooperationsmöglichkeiten als auch Interessenkonflikte (Wettbewerb) zu.

      Globalisierung führt zu zwei gegenläufigen Reaktionsmustern: zum einen die Globalisierung von Ökonomie und zur Universalisierung von Kulturen und Wertesystemen, zum anderen zur Fragmentierung und zu neuem Fundamentalismus und Nationalismus. [Grobbauer et al, 2012].

      Kritik: Die traditionelle/religiöse Perspektive betrachtet die westliche (moderne) Welt und ihre Werte als grundsätzlich negativ und verwerflich - der Wohlstand des Westens verändert die Wertesysteme in Entwicklungsländern und weckt völlig unerfüllbare Erwartungen. Zum anderen kommt Kritik aus dem Lager der Fundamentalfeinde des Kapitalismus, mit Elementen des Klassenkampfes, unter der Annahme, dass Globalisierung Menschen ein Modell aufzwingt, das sie eigentlich ablehnen. [Friedrich M. Zimmerman, Nachhaltigkeit Wofür, S. 88]

  • Coase-Theorem

    • Das Coase-Theorem schlägt vor, dass es gibt einen Punkt maximaler Effizienz, wo die Grenznutzen von Emissionsminderung die Grenzkosten der Verschmutzungskontrolle entspricht.

      Coase Bargaining graph
      Dieser Grafik illustriert das einfache Prinzip, dass in der Regel die ersten emissionsmindernde Investitionen zu kosteneffektive Renditen führt. Versuche, die Verschmutzung über Punkt Q zu reduzieren, sind ineffizient in Bezug auf die Inve

      Bis zu diesem Punkt lohnt es sich in der Verringerung der Umweltverschmutzung oder ihre Folgen zu investieren; über den Effizienz Punkt hinaus, die Kosten überwiegen die potenziellen Vorteile.

  • BNE Bruttonationaleinkommen

    • BNE Bruttonationaleinkommen ist ein Maß für die Leistung einer Volkswirtschaft. Es wird aus der Summe der in- und ausländischen Ausgänge der Einwohner berechnet, wobei die inländischen Einkünfte von Nichtansässigen subtrahiert werden.

      BNE wird von der Europäischen Union verwendet, um die Leistungsfähigkeit von Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten zu bestimmen. Derzeit ist die durchschnittliche BNE um €25 000 pro Kopf in Europa.

      Analysten können durch den Vergleich des BNE-Index mit dem BIP einen Einblick in die nationale Wirtschaftsentwicklung gewinnen. Günstigster BNE Raten gegen BIP zeigen ein Wachstum in der Kapitalschöpfung. Eine Abnahme des BNE/BIP-Verhältnis würde eine "Leckage" im Ausland der Kapital-Schöpfung zeigen.

  • Gini-Koeffizient

    • Der Gini-Koeffizient oder Verhältnis wurde im Jahre 1912 von Corrado Gini erstellt. Er misst Ungleichheit durch statistische Streuung und ist die am häufigsten verwendeten Maßstab für die Einkommensunterschiede innerhalb der Nationen.

      Ein Gini-Koeffizient von eins (100%) ist eine hypothetische Situation, in der eine Person alle Reichtum besitzt, und Null eine vollkommen gleichmäßige Verteilung aller Reichtum wäre.

      Einige Beispiele für Gini-Koeffizienten (%):

      1. OECD Durchschnitt: 33
      2. USA: 41
      3. UK: 33
      4. Schweiz: 32
      5. Deutschland: 30
      6. Japan: 32
      7. Mexiko: 48
      8. Niedrigster Gini-Koeffizient in der OECD: Slovenia 25.6
      9. Höchster Gini-Koeffizient in der OECD: Chile 50