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Wörterbuch

UNO Organisationen und Programmen

Die Vereinten Nationen finanzieren und betreiben viele Programmen, die die Ziele der Vereinten Nationen für Umwelt- und Energie- schutz sowie für Nachhaltigkeit unterstützen.

Umweltprogramm der Vereinten Nationen UNEP

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, UNEP, wurde 1972 gegrundet als offizielle Büro der Umwelt bei den UN. Hauptsitz ist in Nairobi, Kenia.

Der jetzige Exekutivedirektor ist Achim Steiner aus Deutschland, seit 2006. Sein Mandat einschliesst die Koordination der Rationalisierung von mehr als 500 multilaterale Umweltabkommen.

Es gibt eine Reihe weiterer Organisatonen und Institutionen die geführt von oder mit dem UNEP eng zusammenarbeiten, darunter das Umweltinformationssystem der Vereinten Nationen (United Nations Environment Programme-Global Resource Information Database) (UNEP-GRID), ein Netzwerk von Datenbanken zur Biodiversität, der Land- und Ressourcennutzung, und Umweltverschmutzung. In Genf gibt es traditionell eine enge Kooperation mit dem Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) und der Universität.

Weltkommission für Umwelt und Entwicklung WCED

Die WCED, Weltkommission für Umwelt und Entwicklung, war ein internationales Komitee, 1983 von den Vereinten Nationen gegründet worden, um Nord-Süd-Entwicklungsfragen zu untersuchen, und Empfehlungen zu machen, wie die Vereinten Nationen helfen könnte katastrophale Umweltprobleme in der Zukunft zu verhindern.

Der Abschlussbericht wurde als Buch veröffentlicht (1987): Our Common Future (Unsere gemeinsame Zukunft). Es wird allgemein als "Brundtland-Bericht", nach dem Vorsitzenden, Gro Harlem Brundtland, bekannt.

Der Vizepräsident war Mansour Khalid, der ehemalige Außenminister des Sudan. Einige andere Mitglieder des Ausschusses waren:

  • Susanna Agnelli, ein leitender italienischen Parlamentariers (italienische und europäische) und Senator
  • Volker Hauff, ehemaliger Verkehrsminister von Deutschland
  • Maurice Strong, Kanadier, Generalsekretär der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung, am besten als Erdgipfel bekannt, Rio 1992

Titel der Eröffnungs-Kapitel: Von Eine Erde zu Eine Welt: eine Übersicht von der WCED. Brundtland verweist auf Willy Brandts "Das Überleben sichern" und "Gemeinsame Krise Nord-Süd" (1983).

Im Anschluss an die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (WCED) Bericht, berief die UNO den Erdgipfel in Rio 1992. Dies war die Geburtsstunde des UNFCCC, der UN-Rahmenkonvention zum Klimawandel, zu einem großen Teil auf der Grundlage der Ergebnisse der WCED, und anschließend wird das Kyoto-Protokoll unterzeichnet im Jahr 1996 in Kyoto, Japan.

Safe Planet

Safe Planet ist eine Kampagne der Vereinten Nationen für Verantwortung bezuglich gefährliche Chemikalien und Abfälle: von der UN-Umweltprogramms (UNEP) und Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) geführt.

Die Kampagne zielt darauf ab, weltweit das Bewusstsein der Öffentlichkeit über die Fragen im Zusammenhang mit der menschlichen Gesundheit und des Umweltschutzes, auf den Anstieg in der Produktion, Verkehr und die Verwendung von gefährlichen Chemikalien und Abfälle, zu erhöhen.

Safe Planet fördert die Lebenszyklusanalyse und LCA als Standard-Ansatz für das Management von Chemikalien und Abfall, und versucht, Lösungen für giftige Stoffe zu entwickeln und alle Interessengruppen einbeziehen. Diese sind: Regierungen und Behörden, Industrie, Bildungseinrichtungen, Gemeindegruppen, Basisorganisationen und Konsumenten.

Weltcharta

Die Weltcharta für die Natur war im Oktober 1982 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen, mit 111 Stimme dafür, und nur eine (die USA) dagegen.

Als 'Verhaltenskodex' zur Behandlung der natürlichen Reichtümer auf Weltebene, sie fordert umfangreiche Maßnahmen für den Schutz und die Erhaltung natürlicher Lebensräume, durch fünf Grundprizipien.

  1. Respekt vor der Natur und keine Beeinträchtigung ihrer grundlegenden Prozesse.
  2. Erhalt der genetischen Lebensfähigkeit, Erhalt der Arten, Erhalt ihrer Lebensräume.
  3. Erhalt einzigartiger Gebiete und u.a. der Lebensräume seltener oder gefährdeter Arten.
  4. Erreichen und Erhalten der optimalen dauerhaften (sustainable) Produktivität der vom Menschen genutzten Ökosysteme und Lebewesen, ohne die Unversehrtheit anderer Ökosysteme oder koexistierender Arten zu gefährden.
  5. Schutz der Natur vor Zerstörung durch Kriegführung oder feindliche Aktivitäten.

Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen ECOSOC

Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (Economic and Social Council). Eine Organe der Vereinten Nationen, mit 54 Mitgleiderstaaten, ECOSOC koordiniert die Arbeit der 17 Sonderorganisationen, Regionalen Kommissionen, Funzionellen Kommissionen, und spezialisierten Agenturen.

Einige NGOs haben Beratungsstatus mit dem ECOSOC, u.a. Global Water Partnership, Intergovernmental Forum on Mining, Minerals, Metals and Sustainable Development, Regional Organization for the Protection of the Marine Environment, World Deserts Foundation.

Unter der funzionelle Kommissionen der ECOSOC sind: Waldforum der Vereinten Nationen, Kommission für Bevölkerung und Entwicklung, Kommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD), Kommission für Wissenschaft und Technologie im Dienste der Entwicklung (CSTD), Kommission der Regierungsexperten für Energie und Nachhaltige Entwicklung (Ad-hoc Kommission), UNEP Vereinten Nationen Umweltprogramme (als spezialisierte Agentur).

Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO

Die FAO ist ein ONU-Agentur mit der Aufgabe, die internationale Versuche um Weltwelt-Hunger zu eledigen, um die Ernährung in Entwicklungsländer sicherzustellen, und im allgemeinem den Lebenstandard zu verbessern.

Motto: fiat panis (Es werde Brot). Hauptsitz: Rom, Italien.

Die FAO zählt 194 Mitgliedstaaten, und dazu die EU.