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Wörterbuch

Schweizer EnergieWende

Einige beziehen sich auf die Schweiz als "Batterie" Europas. Die Ressourcen, die sie im Gravitationspotential der Alpen hat, erlaubt sie, nicht nur 60% ihres Stroms aus der Wasserkraft zu erzeugen, sondern auch ihren Nachbarn ein effizientes Mittel zur Speicherung von überschüssigem Strom in der gelagerten Reservoirlagerung zu bieten.

  • Energiestrategie 2050 (Schweiz)
    • Abwohl die Schweiz verfügt heute über eine sichere und kostengünstige Energieversorgung, angesichts der wirtschaftlichen, technologischen und politischen Entwicklungen im In- und Ausland, hat die Bundesregierung die Energiestrategie 2050 entwickelt.

      Die Energiestrategie 2050 sieht eine Erhöhung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in der Schweiz bis 2020 um 50% über 2015 vor. Abfall-Energie und Photovoltaik liefern weiterhin den Löwenanteil, allerdings nur mit geringen Zuwächsen.Windenergie, Biomasse, Biogas und Geothermie sollen jedoch deutlich ansteigen.

      Die Energiestrategie 2050 der Schweiz ist ein umfassendes Paket aus Zielen und Massnahmen für eine sichere, zuverlässige, effiziente und bezahlbare Energieversorgung in der Schweiz. Die wesentlichen Pfeiler sind:

      1. höhere Energieeffizienz, um den Energie- und Stromverbrauch trotz Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum zu senken bzw. zu stabilisieren;
      2. schrittweiser Ausbau der Stromproduktion aus Wasserkraft und neuen erneuerbaren Energien (Sonne, Biomasse, Biogas, Wind, Abfall, Geothermie);
      3. gesicherter Zugang zum europäischen Strombinnenmarkt für einen wechselseitigen temporären Ausgleich aufgrund wetter-, tages- und jahreszeitlich bedingter Produktionsschwankungen;
      4. Modernisierung des Stromübertragungsnetzes;
      5. koordinierte Energieforschung für Effizienztechnologien, Netze, Energiespeicherung und Elektrizitätsbereitstellung;
      6. Vorbildfunktion der öffentlichen Hand durch einen rationellen Umgang mit Energie und eine weitgehende Deckung des Energieverbrauchs mit erneuerbaren Energien.

      Die Energiestrategie 2050 fordert auch die Unternehmen auf, ihren Energieverbrauch zu senken „und mit innovativen, energiesparsamen Produkten den Wirtschaftsstandort Schweiz zu stärken“. Die Allianz der Schweizer Wirtschaft für die Energiestrategie 2050 verpflichtet sich, dieser Aufforderung nachzukommen.

      Grüne Partei Position

      Von der Webseite der Grünepartei Schweiz, Artikel 10.02.2017.

      Die Grünen unterstützen die Energiestrategie 2050. Sie ist ein wichtiger und unerlässlicher Schritt in Richtung einer ökologischen Energiepolitik. Atomausstieg, Klimaschutz, Reduktion des Energieverbrauchs und Vollversorgung mit erneuerbaren Energien sind keine Utopien mehr sondern politische Realität.

      Nach jahrelanger Beratung hat das Parlament im Herbst 2016 das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 – eine umfangreiche Revision des Energierechts – verabschiedet. Dagegen wurde das Referendum ergriffen. Die Abstimmung ist am 21. Mai 2017.

      Das zweite Massnahmenpaket, das Klima- und Energielenkungssystem (KELS), ist derzeit noch in der parlamentarischen Beratung, hat aber geringe Aussichten auf Erfolg. Lehnt das Parlament die Vorlage ab, muss aus Sicht der Grünen der mit dem ersten Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 eingeschlagene Weg weiter verfolgt und die bestehenden und bewärten Instrumente weiterentwickelt werden.

      ENERGIEVERBRAUCH SENKEN - ENERGIEEFFIZIENZ VERBESSERN

      Die umweltfreundlichste Energie ist die Energie, die nicht verbraucht wird. Der erste Schritt zur Energiewende ist daher die Reduktion des Verbrauchs durch Einsparungen und bessere Effizienz. Dazu enthält die Energiestrategie viele wichtige Massnahmen, die auch helfen, das Klima zu schützen:

      1. Mit der Energiestrategie steht mehr Geld aus der CO2-Abgabe für das Gebäudeprogramm zur Verfügung, womit dieses verstärkt wird.
      2. Der Verkehr ist für mehr als einen Drittel des Gesamtenergieverbrauchs und der CO2-Emissionen in der Schweiz verantwortlich. Die Energiestrategie 2050 sieht vor, die bestehenden Emissionsvorschriften zu verschärfen.
      3. Mit den wettbewerblichen Ausschreibungen werden Programme und Projekte unterstützt, die zu einem sparsameren Stromverbrauch im Industrie- und Dienstleistungsbereich sowie in Haushalten beitragen.
      ERNEUERBARE ENERGIEN AUSBAUEN

      Eine Energieversorgung, die sich auf Uran, Öl, Gas und Kohle stützt, ist nicht nachhaltig. Diese Energieträger sind nicht nur begrenzt vorhanden, sie gefährden beim Abbau und der Energieproduktion sowie als Atommüll und CO2-Emission Mensch, Natur und Klima. Es braucht daher eine Umstellung auf eine Versorgung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien. Die Energiestrategie gibt den erneuerbaren Energien in der Schweiz einen neuen Schub:

      1. Der Netzzuschlag zur Förderung erneuerbarer Energien wird mit der Energiestrategie 2050 von bisher maximal 1,5 Rappen pro Kilowattstunde auf maximal 2,3 Rappen pro Kilowattstunde erhöht. Damit können über die kostendeckende Einspeisevergütung und Investitionsbeiträgen mehr Anlagen gefördert werden.
      2. Die Energiestrategie erleichtert generell den Bau von Anlagen für erneuerbare Energien in Schutzgebieten, verbessert aber gleichzeitig den Schutz von Biotopen von nationaler Bedeutung. Dies ist ein Kompromiss der Branche der erneuerbaren Energien mit den Umweltverbänden.
      3. Die Planungssicherheit für den Ausbau der erneuerbaren Energien wird verbessert, indem die Energiestrategie verlangt, dass geeignete Gebiete in den kantonalen Richtplänen festzulegen sind.
  • Schweizer EnergieStrategie 2035