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Wörterbuch

Hundred Prozent Erneuerbare

  • Erneuerbare Energietheorie
    • Erneuerbare Energiequellen werden so genannt, weil sie durch natürliche Prozesse wieder hergestellt werden können, innerhalb eines Zeitraums, der für die Menschen nützlich ist. Das bedeutet für die Ziele menschlicher Systeme, werden erschöpfte Ressourcen in einer wirtschaftlich kalkulierbaren Zeit erholen.

      Eine nachhaltige Energienutzung wäre daher logischerweise die Nutzung einer Ressource, die die natürliche Wiederherstellungskapazität nicht überschreitet. Fossile Ressourcen werden weit über diese Grenze hinaus genutzt und gelten daher als "nicht erneuerbar".

      Es ist wichtig, den Unterschied zwischen 'Primärenergieträger' und 'Sekundäre Energieträger' zu beachten. Energieträger sind Stoffe, die ihren Energiegehalt durch Energieunwandlungsprozesse freisetzen können. 'Primärenergieträger' sind die Energiequellen, die von der Natur zur Verfügung stehen: z.B. fossile Brennstoffe (Erdöl, Kohle, Erdgas) in ihrem extrahierten Zustand, Uran, Biomasse, Schwerkraft (z.B. Wasser in Dämme), kinetische Energie (z.B. Wind), Strahlung (z.B. Sonnenlicht). 'Sekundäre Energieträger' werden erst nach Umwandlung primärer oder anderer sekundärer Energiequellen durch Menschen hergestellt: z.B. Kraftstoffe, Biofuels, Elektrische Energie.

      Fossile Energieträge regenerieren sich über Millionen von Jahren. Fossile Energieträger, wie Mineralöl, Erdgas und Kohle geben ihre chemische Energie vor allem durch Verbrennung frei. In diesem Prozess verursachen sie Umweltverschmutzung. Daher ist die populäre Bedeutung des Begriffs "nicht erneuerbar" über "erschöpfbar" hinaus auf "schmutzig" und "verschmutzend" ausgedehnt worden.

      Alle erneuerbaren Energiequellen sind frei verfügbar durch natürliche Prozesse. Der Ursprung der Sonnen- und Windenergie ist die Sonnenstrahlung. Photovoltaikanlagen und Solarkollektoren wandeln die Sonnenstrahlung direkt in elektrischen Strom oder Heizung um. Wind nutzt die Energie der Wind, und der Wind ist Luft, die durch Sonnenenergie in Bewegung gesetzt wird. Wasserkraft kommt von der Schwerkraft, die auf Wasser wirkt - das durch Verdunstung in Wolken durch Sonnenstrahlung angehoben wird.

      Gezeitenenergie kommt von den Auswirkungen der Schwerkraft des Mondes. Geothermie ist auf die Wärme zurückzuführen, die durch radioaktive Elemente im Erdmantel entsteht.

      Erneuerbare Wärme ist die thermische Energie, die aus Bioenergie, Solarthermie oder Geothermie gewonnen wird. Übliche Synonyme für Strom aus erneuerbaren Energiequellen sind Grünstrom und Ökostrom.

      Im Jahr 2013 deckten die erneuerbaren Energien (EE) etwa 19% des weltweiten Endenergiebedarfs in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr [https://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energien]. Im Stromsektor im Jahr 2013, war der Anteil 22,1% EE, wobei die Wasserkraft allein trägt 16%.

      Jährliche Potenziale der EE:

      • Sonnenenergie = 3,9 x 1024 J (3.9 YJ yottajoule). Dies entspricht einem Durchschnitt von = 1,236 x 1017 W (0,1236 EW exawatt) konstante Leistung über das ganze Jahr.
      • Geothermie = 1,0 x 1021 J (1.0 ZJ zettajoule) = 31,6 x 1012 W (31,6 TW terawatt).
      • Gravitation (Gezeitenkraft) = 94 x 1018 J (94 EJ exajoule) = 2,98 x 1012 W (2,98 TW terawatt).

      Zum Vergleich, schätzt die Internationale Energieagentur IEA, dass im Jahr 2013 der Gesamtenergieverbrauch der menschlichen Welt war 3,89 × 1020 Joule (9.301 Mtoe), gleich einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 12,3 Terawatt.

      Daher ist insgesamt menschliche Energiebedarf in der Größenordnung von 0,1% (ein Tausendstel) der verfügbaren Sonnenenergie, 39% der Geothermie und 4,1-fach der verfügbaren Gezeitenenergie. Beachten Sie, dass Sonnenenergie erzeugt auch Wind-und Wave-Energiequellen.

  • Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen
    • Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (Economic and Social Council). Eine Organe der Vereinten Nationen, mit 54 Mitgleiderstaaten, ECOSOC koordiniert die Arbeit der 17 Sonderorganisationen, Regionalen Kommissionen, Funzionellen Kommissionen, und spezialisierten Agenturen.

      Einige NGOs haben Beratungsstatus mit dem ECOSOC, u.a. Global Water Partnership, Intergovernmental Forum on Mining, Minerals, Metals and Sustainable Development, Regional Organization for the Protection of the Marine Environment, World Deserts Foundation.

      Unter der funzionelle Kommissionen der ECOSOC sind: Waldforum der Vereinten Nationen, Kommission für Bevölkerung und Entwicklung, Kommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD), Kommission für Wissenschaft und Technologie im Dienste der Entwicklung (CSTD), Kommission der Regierungsexperten für Energie und Nachhaltige Entwicklung (Ad-hoc Kommission), UNEP Vereinten Nationen Umweltprogramme (als spezialisierte Agentur).