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Wörterbuch

Globale Energiepolitik

In einer Sekunde, ein Kohlekraftwerk brennt ca. 2 GJ Energie. Das ist etwa 80 Tonnen Kohle pro Sekunde! In einem Jahr verbrennt die Welt insgesamt 3,4 Milliarden Tonnen Kohle, die 14,4 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxidausstoß mit sich bringt. Ein computer braucht durchschnittlich in einem Jahr ca. 500 kg Kohle.

2009 gegründet, ist IRENA eine internationale Regierungsorganisation mit 144 Mitgliedern, mit dem Ziel der Förderung der umfassenden und nachhaltigen Nutzung erneuerbarer Energien in aller Welt.

IRENA hat den Sitz eines Innovations- und Technologiezentrums in Bonn eingerichtet. Sie führt Analysen durch und veröffentlicht Papieren zum globalen Ausbau der erneuerbaren Energien. Diese liefern Informationen für Investoren über das Potenzial der erneuerbaren Energien in verschiedenen Ländern.

Die im Jahr 2015 veröffentlichte Studie "Remap 2030" sieht vor, dass der Anteil der erneuerbaren Energien an der weltweiten Energieversorgung bis 2030 von 21% auf 26% steigen wird.

Jahresreport 2014/15: Neue Investitionen in erneuerbare Energien weltweit überschritten die Investitionen im konventionellen Sektor im Jahr 2015. Mit 7,7 Millionen Arbeitsplätzen tragen sie mehr zur weltweiten Beschäftigung bei als konventionelle Energien.

Irena Webseite

Fracking bedeutet 'Hydraulic Fracturing' (hydraulische Frakturierung), die Praxis der Injektion von Flüssigkeit in Felsformationen, um Methan zu gewinnen, durch die Öffnung von Mikrorisse in Fels durch hydraulischen Druck.

Hydraulic Fracturing ist eine Technik Seit den 1940er Jahren verwendet, um die Gewinnung von Gas aus Lagerstätten, die ansonsten ökonomisch nicht rentabel wäre. In "traditionellen" Gasförderung-techniken wird fossilen Methangas unter Druck in ölgesättigte Gesteinsschichten konzentriert. Das Gas wird von die Kruste unterdrückt, und daher ist ausgepresst, wenn das undurchlässige Gesteinsdecke durchgebohren ist. Der Effekt ist ähnlich wie die Freisetzung von Gas aus der Flüssigkeit, wenn eine Flasche Champagner geöffnet ist.

Viele Gasvorkommen sind jedoch nicht so günstig strukturiert. In diese wird das Gas über einen breiten Felsformation verteilt, und wird nicht durch einen einfachen Prozess des Freigebens des Druckes herauskommen. In diesen Fällen muss das Gas zum Austritt durch besondere Stimulation angeregt werden. Das Gas dieser Art ist in Felsformationen wie Schiefer und verdichteten Sanden sowie Kohlebetten eingesperrt.

Der fracking Prozess

  • Räumung
  • Das Land, das über einem Gasreservoir liegt, muss gekauft und für den einfachen Zugriff von Bohrausrüstung geräumt werden. Dafür sind neue Zufahrtsstraßen oftmals nötig.

  • Der Schacht
  • Ein Bohrloch ist nach unten durch den oberen Bodenschichten und Grundwasserleiter gebohrt, und Zwischengesteinsschichten, bis zu die gasführenden Schieferschicht. Diese Vertiefungen sind in der Regel drei oder vier Kilometern Tief, und sind nicht notwendigerweise immer vertikal.

  • Betonschichtung
  • Die Welle ist mit Beton und Stahlinnengehäuse ausgekleidet. Diese bietet die strukturelle Festigkeit um den hohen Drücken wiederzustehen.

  • Frakturierung
  • Eine Serie von Explosionen im horizontalen Schnitt bricht den Schiefer, und öffnet Fissuren und Mikrokanäle, durch welche das Gas Fluchtkanäle findet.

  • Injektion
  • Fracking Flüssigkeit ist eine Mischung von Chemikalien, 'proppant' (Stützmittel: nicht komprimierbaren Keramikpellets oder Sandkörner) und Wasser. Sie wird unter hohem Druck eingespritzt, und zerbricht den Felsen. Die Stützmittel tritt in die winzige Risse und hält sie offen danach. Die Flüssigkeitsmenge kann in der Regel 30.000 Kubikmeter sein - das wäre genug, um 20 olympische Schwimmbecken zu füllen.

  • Flowback
  • ['Rückfluss'] Die fracking Flüssigkeit wird entzogen, und mit ihm das Methangas. Typischerweise nur 25-50% der Flüssigkeit kann wieder eingesetzt sein.

  • Lagerung
  • Die fracking Flüssigkeit wird auf der Oberfläche abgelegt. Dies kann in einer Open-Air Grube sein, bis es zurückgeführt wird oder vor der Entsorgung behandelt.

  • Entsorgung
  • Die fracking Flüssigkeit kann nicht in Oberflächen Gruben und Behältern für unbegrenzte Zeit gelagert werden. Es kann nachbehandelt werden, bevor es in Flüsse eingegeben ist, oder zurück in den Untergrund gepumpt. Beide Verfahren beweisen schwerwiegende Umweltprobleme auf.

Vorteile

Wirtschaftliche Vorteile: Energieressourcen und Arbeitplätze.

Von den fossilen Brennstoffen ist Methan das sauberste. Wenn es brennt es emittiert weniger Schadstoffe als Öl und Kohle. Dies ist, weil es vollständig verbrennt, mit mehr Wärme pro Kraftstoffmenge, und auch, weil Gas weniger Verunreinigungen als Erdöl und Kohle beinhaltet. Verunreinigungen wie Schwefel sind für Sauren Regen verantwortlich.

Durch die Nutzung der Gasvorkommen, die noch in der Erde sind, unter Verwendung von HF (Hydraulic Fracturing), die Energiekrise kann verzögert werden, bis sauberer Alternativen gefunden werden.

Nachteile

Umweltbelastungen: Fracking ist sehr schädlich für die Umwelt durch die Befreiung von Metallen aus Gesteinsschichten während der Extraktion, und sein Produkt ist ein fossiler Brennstoff.

Fracking
Fracking ist die Praxis der Injektion von Flüssigkeit in Felsformationen, um Methan zu gewinnen

Sehr großen Mengen einer toxischen Mischung wird für HF (Hydraulic Fracturing) erforderlich. Der Flowback der Flüssigkeit kann entkommen während der Extraktion oder Lagerung, und in das Wassersystem eintreten. Die Chemikalien und Schwermetalle der Flowback enthält ist schädlich für Mensch und Ökosysteme. Der größte Teil der Flüssigkeit kann nicht wiedergebraucht nach der Injektion werden, und wird ein Gefahren unterirdischen bleiben, wo sie langsam entweichen in Grundwasserleitern, und dort bleibt als Gefahr für Generationen in die Zukunft.

Fossile Brennstoffe sind die Ursache der globale Erwärmung, weil sie CO2 und anderen Treibhausgasen freisetzen. Da sie das Problem sind, können sie nicht die Lösung sein. Das Wort "cleaner" bedeutet "sauber" nicht. Die Tatsache, dass Gas verbrennt sauberer als Öl und Kohle, bedeutet nicht dass es für die Umwelt gut ist.

Rückflüss

[Umwelt: Gasförderung] Die fracking Flüssigkeit die zurück zur Oberfläche kommt, und mit ihm das Methangas, nach der Frackingverfahrung. Typischerweise nur 25-50% der Flüssigkeit kann wieder eingesetzt sein.

  • Frakturierung
  • Eine Serie von Explosionen im horizontalen Schnitt bricht den Schiefer, und öffnet Fissuren und Mikrokanäle, durch welche das Gas Fluchtkanäle findet.

  • Injektion
  • Fracking Flüssigkeit ist eine Mischung von Chemikalien, 'proppant' (Stützmittel: nicht komprimierbaren Keramikpellets oder Sandkörner) und Wasser. Sie wird unter hohem Druck eingespritzt, und zerbricht den Felsen. Die Stützmittel tritt in die winzige Risse und hält sie offen danach. Die Flüssigkeitsmenge kann in der Regel 30.000 Kubikmeter sein - das wäre genug, um 20 olympische Schwimmbecken zu füllen.

  • Flowback
  • ['Rückfluss'] Die fracking Flüssigkeit wird entzogen, und mit ihm das Methangas. Typischerweise nur 25-50% der Flüssigkeit kann wieder eingesetzt sein.

  • Lagerung
  • Die fracking Flüssigkeit wird auf der Oberfläche abgelegt. Dies kann in einer Open-Air Grube sein, bis es zurückgeführt wird oder vor der Entsorgung behandelt.

  • Entsorgung
  • Die fracking Flüssigkeit kann nicht in Oberflächen Gruben und Behältern für unbegrentzte Zeit gelagert werden. Es kann nachbehandelt werden, bevor es in Flüsse eingegeben ist, oder zurück in den Untergrund gepumpt. Beide Verfahren beweisen schwerwiegende Umweltprobleme auf.