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Wörterbuch

Europäische Abfälle

Die EU-Vorgaben bestimmen 4 Abfallhierarchie, die unterliegen allen Maßnahmen im Bereich der Abfallvermeidung und -bewirtschaftung als Prioritätenfolge zugrunde.

  1. Abfallvermeidung: hierzu gehört unter anderem auch das Verbot von umweltgefährdenden Stoffen wie PCB, FCKW.
  2. Vorbereitung zur Wiederverwendung: das heißt eine erneute Nutzung des Guts wie Pfandflasche, Second-Hand-Use.
  3. Recycling durch stoffliche Verwertung: definierte Abfallstoffströme oder Teile davon werden aufbereitet, um daraus wieder vermarktungsfähige Sekundärrohstoffe zu gewinnen. sonstige Verwertung, z. B. durch energetische Verwertung: die Stoffe werden verbrannt oder vergast, jedoch mit dem alleinigen Ziel der Energiegewinnung.
  4. Beseitigung, z. B. durch Deponieren.

EU-Richtlinien

  • Roadmap für ein ressourcenschonendes Europa der Europäischen Kommission (European Commission's Roadmap on a resource efficient Europe (EC, 2011))
  • Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/EG von 2008 (EU Waste Framework Directive) (PDF 160k)
  • Deponie Richtlinie (EU, 1999) (Landfill Directive)

Nur wenige Länder der EU haben ihre gesamten Siedlungsabfälle Ausgangs verringert im Zeitraum 2001 - 2010, und die meisten Länder schicken mehr als 50% ihrer Siedlungsabfälle noch in Deponie. Trotzdem, gibt es klare Anzeichen für eine Abkehr von der Deponierung zu anderen Entsorgungsmethoden.

Electronic waste
EMAS fragt nach jedem Aspekt eines Produkts

Der Anteil der Verwertung von Siedlungsabfällen hat sich um etwa 10% (17% bis 27%) im Durchschnitt in der EU zwischen 2001 bis 2010 erhöht. Materialrecycling hat mehr Fortschritt gemacht als Bioabfall-Gewinnung (Kompostierung oder bakterielle Verdauung für Bio-Kraftstoffe).

Die effizientere Nutzung von Abfällen als Energiequelle und eine bessere Abfallwirtschaft, können zu einer Reduktion der THG (Treibhausgas) Emissionen führen. Deponien können Methangas aus Bioabfall erzeugen, der nicht so leicht zu sammelt ist als von einem dedizierten Bio-Kraftstoff-Anlage verwendet wird. Die Wiederverwendung von gebrauchten Materialien reduziert die Menge an neuem Material die erforderlich ist, und reduziert somit die Treibhausgasemissionen aus der Primärproduktion.

Der EU Bericht Managing municipal solid waste — a review of achievements in 32 European countries (EEA Report No 2/2013) zeigt eine starke Korrelation zwischen die kommunalen Recyclingquoten und die Anwendung von Maßnahmen, wie Deponieverbote für biologisch abbaubare Abfälle, Pflicht zur getrennte Sammlung von Siedlungsabfallfraktionen, und Recycling-fördernde ökonomischen Instrumenten, wie Deponierung und Verbrennung Steuern und Mülldeponie- und Verbrennungsgebühren.