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Wörterbuch

Emissionen-Regelung

Das Pariser Abkommen (Französisch: Accord de Paris) ist eine 2015 Vereinbarung im Rahmen des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über den Klimawandel (UNFCCC), die sich mit der Treibhausgasemissionen, der Anpassung und der Finanzierung ab dem Jahr 2020 befasst.

Die Vereinbarung wurde von Vertretern von 195 Ländern auf der 21. Konferenz der Vertragsparteien des UNFCCC ausgehandelt, und durch Konsens am 12. Dezember 2015 angenommen. Bis Dezember 2016 haben 194 UNFCCC-Mitglieder den Vertrag unterzeichnet und 132 haben sie ratifiziert. Im Oktober 2016 gab es genügend Ratifikationen (55% der weltweiten Treibhausgasemissionen) für die Vereinbarung in Kraft zu treten, welche sie am 4. November 2016 getan hat.

Ziele

Das Ziel des Übereinkommens ist in Artikel 2 „Verbesserung der Umsetzung“ des UNFCCC wie folgt geregelt:

  1. Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau, wenn möglich auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau. Dadurch sollen die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels deutlich reduziert werden;
  2. Die Stärkung der Fähigkeit, sich durch eine Förderung der Klimaresistenz und geringeren Treibhausgasemissionen an die nachteiligen Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Dieses soll in einer Weise geschehen, die nicht die Nahrungsmittelproduktion bedroht;
  3. Vereinbarkeit der Finanzströme mit einem Weg hin zu niedrigen Treibhausgasemissionen und klimaresistenter Entwicklung.

Im Rahmen des Clean Development Mechanism können Emissionsreduzierungsprojekte in Entwicklungsländern zertifizierte Emissionsminderungsgutschriften erwerben. Diese verkaufsfähigen Kredite können von den Industrieländern genutzt werden, um einen Teil ihrer Emissionsminderungsziele im Rahmen des Kyoto-Protokolls zu erfüllen.

Der Clean Development Mechanism (CDM) ist einer der im Kyoto-Protokoll (IPCC, 2007) definierten flexiblen Mechanismen, der Emissionsreduktionsprojekte vorsieht, die zertifizierte Emissionsminderungseinheiten (CER, Certified Emission Reduction Units) erzeugen, die in Emissionshandelssystemen gehandelt werden können. Das in Artikel 12 des Protokolls definierte CDM sollte zwei Ziele erfüllen:

  • Die in Anhang I nicht enthaltenen Parteien bei der Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung zu unterstützen und zum endgültigen Ziel des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über den Klimawandel (UNFCCC) beizutragen, um einen gefährlichen Klimawandel zu verhindern;
  • Unterstützung der in Anhang I aufgeführten Parteien bei der Erfüllung ihrer quantifizierten Emissionsbegrenzungs- und Reduktionsverpflichtungen (Treibhausgasemissionen).

"Anhang I" Parteien sind die Länder, die in Anhang I des Vertrages, der Industrieländer, aufgeführt sind. Nicht-Annex-I-Parteien sind Entwicklungsländer.

Das CDM ermöglicht es den Industrieländern, CERs zu kaufen und in Emissionsreduktionen zu investieren, wo es weltweit am billigsten ist (Grubb, 2003, S. 159). Zwischen 2001, dem ersten Jahr, konnten CDM-Projekte registriert werden und 7. September 2012 veröffentlichte das CDM 1 Milliarde Certified Emission Reduction Einheiten. Am 1. Juni 2013 wurden 57% aller CER für Projekte auf der Grundlage der Zerstörung von HFC-23 (38%) oder N2O (19%) ausgegeben. Carbon Capture and Storage (CCS) wurde im Dezember 2011 in das CDM-CO2-Ausgleichssystem aufgenommen.