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Wörterbuch

Deutsche Windpolitik

Die Offshore-Windenergie wurde von Europa, vor allem Großbritannien und Dänemark, vorangetrieben. Jetzt will Deutschland sein enormes Offshore-Potenzial auch ausschöpfen.

Deutsche Offshore-Windpolitik

Die Netzausbaugebietsverordnung der Bundesnetzagentur deckt die Entwicklung der Netzintegration in den nördlichen Bundesländern mit Offshore-Windparks (Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, die nördliche Region Niedersachsen sowie die Stadtstaaten Bremen und Hamburg) ab. Das neue Ausschreibungssystem wird der weiteren Windentwicklung Grenzen setzen.

Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 wurde das System der Förderung von garantierten Einspeisevergütungen (FITs) ab dem 1. Januar 2017 offiziell auf wettbewerbsfähige Auktionen für die meisten Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien umgestellt. Die Betreiber können die Finanzierung durch den Gewinn einer wettbewerbsorientierten Auktion erhalten, bei der sie sich auf der Grundlage des Preises des erzeugten Stroms um einen Auftrag bewerben. Das neue Ausschreibungssystem wird bis 2019 vollständig umgesetzt und soll die Energieprojekte der Bürger fördern. Das Offshore-Windgesetz ist Teil des EEG 2017 und gilt für neue Offshore-Windprojekte nach 2020 und zielt auf nachhaltiges Wachstum und Preissenkung ab. Das Offshore-Ziel liegt bei 15 GW bis 2030.

Die Industrie steht vor der Herausforderung, das Ausschreibungssystem zu implementieren und ist gleichzeitig auf den Netzausbau angewiesen, um die intermittierende Windkraft zu nutzen. Auch der Turbinenexportmarkt ist durch den Wettbewerb und die uneinheitliche Nachfrage erschwert.

EDL-G ist das deutsche Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen.

Umweltbundesamt Energiepolitik

Das BMUB Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (bis zum 17.12.2013 BMU, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) hat sich ehrgeizige und inspirierende Ziele für das deutsche Engagement zur Bekämpfung des Klimawandels durch Reduzierung der Treibhausgasemissionen gesetzt.

Das BMUB hat sich zum Ziel gesetzt, die rechtlichen Rahmenbedingungen und Anreize für eine konsequente Verbesserung der Energieeffizienz als Schlüsselelement ihrer nachhaltigen Klima- und Energiepolitik vom 28. September 2010 und der Energieübergangsbeschlüsse vom 6. Juni 2011 zu schaffen.

Ziel ist es, den Primärenergieverbrauch bis 2020 um 20 % des Niveaus von 2008 und bis 2050 um 50 % und den Stromverbrauch um 10 % des Niveaus von 2008 bis 2020 und um 25 % bis 2050 zu senken, was einer durchschnittlichen Steigerung der Energieproduktivität um 2,1 % pro Jahr entspricht.

Darüber hinaus wurde beschlossen, den Primärenergiebedarf bestehender Gebäude langfristig zu senken, um bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Der Heizwärmebedarf von Gebäuden soll bereits bis 2020 um 20 % gesenkt werden.

Deutschland arbeitet auch auf europäischer Ebene an einem ehrgeizigen und verbindlichen Maßnahmenpaket zur Steigerung der Energieeffizienz, so dass europaweit bis 2020 Energieeinsparungen von 20 Prozent möglich sind.

BMU Klimaziele

Die deutsche nationale und europäische Klima- und Energiepolitik steht vor der doppelten Herausforderung, Lösungen für den Klimawandel zu finden und gleichzeitig eine tragfähige Energiepreisgestaltung zu gewährleisten.

Mehr als 80 % der deutschen Treibhausgasemissionen entfallen auf den Energiesektor. Die Energie- und Klimapolitik der Zukunft legt daher großen Wert auf Energieeffizienz und die Entwicklung nachhaltiger Energiequellen.

Die nicht energiebezogenen Treibhausgasemissionen werden in erster Linie von der Industrie und der Landwirtschaft verursacht. Auch in diesen Sektoren müssen die Treibhausgasemissionen reduziert werden, wenn langfristige Klimaschutzziele erreicht werden sollen.

Langfristiges Ziel ist es, die Energieversorgung Deutschlands bis zum Jahr 2050 möglichst CO2-neutral zu gestalten, so dass die CO2-Emissionen von 1990 von 80 auf 95 Prozent gesenkt werden müssen. Zwischenziele für die Jahre 2020 und 2030 müssen durch Maßnahmen und Instrumente erreicht werden - je näher wir kommen, desto konkreter können sie werden.

EDL-G Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen, Stand: 15.4.2015