Disabled Javascript!  

Science Library.info

 You are reading this message because you have attempted to access a page on www.umwelt.science which requires Javascript to be enabled.

Javascript is an essential tool for much functionality on the internet, and is perfectly safe to use, since modern browsers prevent abusive use. If you have it disabled, you will not be able to run any interactive software.

You can enable it from the menubar of your browser, following these instructions: Instructions for enabling Javascript on different Browsers

Wörterbuch

Abfallkategorien

Die Abfälle werden nach ihren Eigenschaften und dem Grad der Gefährdung für die menschliche Gesundheit und die Umwelt eingestuft. Das jeweilige Abfallklasse bestimmt, wie sie verwendet, gelagert, transportiert und entsorgt werden müssen.

  • Abfallhierarchie
    • Die EU-Vorgaben bestimmen 4 Abfallhierarchie, die unterliegen allen Maßnahmen im Bereich der Abfallvermeidung und -bewirtschaftung als Prioritätenfolge zugrunde.

      1. Abfallvermeidung: hierzu gehört unter anderem auch das Verbot von umweltgefährdenden Stoffen wie PCB, FCKW.
      2. Vorbereitung zur Wiederverwendung: das heißt eine erneute Nutzung des Guts wie Pfandflasche, Second-Hand-Use.
      3. Recycling durch stoffliche Verwertung: definierte Abfallstoffströme oder Teile davon werden aufbereitet, um daraus wieder vermarktungsfähige Sekundärrohstoffe zu gewinnen. sonstige Verwertung, z. B. durch energetische Verwertung: die Stoffe werden verbrannt oder vergast, jedoch mit dem alleinigen Ziel der Energiegewinnung.
      4. Beseitigung, z. B. durch Deponieren.
  • Sonderabfällen
    • An die Entsorgung von Stoffe, die eine potentielle Gefahr für die Umwelt und/oder Gesundheit der Menschen darstellen, werden besondere Anforderungen gestellt.

      Als Sonderabfällen gelten Abfälle aus gewerblichen oder sonstigen wirtschaftlichen Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen, die nach Art, Beschaffenheit oder Menge:

      • in besonderem Maße eine Gefahr für die Gesundheit und/oder die Umwelt darstellen, explosiv oder brennbar sind,
      • Erreger übertragbarer Krankheiten enthalten bzw. hervorbringen können.
      • Sie sind in der Abfallverzeichnis-Verordnung gesondert gekennzeichnet (Abfallverzeichnis Verordnung AVV PDF 128k)
      • Elektronischer Abfall Gesetz: Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (Elektro- und Elektronikgerätegesetz) PDF 106k: ElektroG
      Electronic waste
      EMAS fragt nach jedem Aspekt eines Produkts
  • Flüssige Abfall
    • Normalerweise müssen flüssige Abfälle zu einem gewissen Grad behandelt werden, wie zum Beispiel filtrieren, um feste Substanzen zu entfernen, oder chemische Prozessen, um Säure und Laugen zu neutralisieren. Chemische Behandlung ist sehr teuer, also der kostengünstigste Weg, um Abfälle zu verwalten, ist Verunreinigungen an der Quelle von Abwässer zu eliminieren.

      Stark verunreinigte Abwasser und vieles Industrieabwasser sind sogenannte "Schwarzwasser" (black water), und Wasser mit geringeren Grad der Verunreinigung, wie Waschbecken- und Straßenabfluss, sind als "Grauwasser" (grey water) bezeichnet. Abwässer gelangen durch primäre und sekundäre Behandlungsphasen, bevor sie möglicherweise als Dünger verwendet wird, oder in einigen Fällen deponiert ins Meer. Die festen Rückstände von den Reinigungsprozessen können verbrannt oder deponiert werden.

      Viele im Handel verwendeten Flüssigkeiten enthält gefährliche Substanzen, die getrennt behandelt werden müssen. Zwischen diese sind: verbrauchte Lösemittel, Säuren, Laugen, Lackschlämme, Altpestizide, teilweise Krankenhausabfälle, Laborchemikalien, Filterstäube und Stoffe mit Schwermetallverunreinigungen.

  • Gasförmige Abfälle
    • Vor allem Industrie- und Autoabgasen, müssen Gasemissionen filtriert und/oder elektrostatisch "scrubbed" werden, um Substanzen, die nicht direkt in die Umgebungsluft freigesetzt werden können, zu entfernen.

      Nicht toxische Gase, wie Methan und CO2, unterliegen auch Beschränkungen, da sie Treibhausgase sind. FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe, auch Chlorfluorkohlenwasserstoffe CFKW, und Englisch chlorofluorocarbon CFC) dürfen nicht in die Atmosphäre freigesetzt werden, da sie die Verarmung der Ozonschicht verursachen.

      Fahrzeugabgasen und Ofenabgasleitungen emittieren NOx und SOx, die sauren Regen verursachen. Andere Luftschadstoffe üblich in der städtischen Umwelt sind Ozon, CO, VOC (Flüchtige organische Verbindungen) und Feinstaub.