Disabled Javascript!  

Science Library.info

 You are reading this message because you have attempted to access a page on www.umwelt.science which requires Javascript to be enabled.

Javascript is an essential tool for much functionality on the internet, and is perfectly safe to use, since modern browsers prevent abusive use. If you have it disabled, you will not be able to run any interactive software.

You can enable it from the menubar of your browser, following these instructions: Instructions for enabling Javascript on different Browsers

Wind bläst einen Investitionssturm auf

Erneuerbare Energien haben die Skeptiker falsch bewiesen. Aber können sie die jüngste Reform der EEG überleben?

Wind and solar farms
Überall in Deutschland steigen die Solar- und Windkapazitäten exponentiell an
DI26 LANG = de

Das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz 2016 tret am 1. Januar 2017 in Kraft. Umweltschützer befürchten, es geht zu weit in der Befreiung der großen Verbraucher, große Industrie und andere große Verbraucher, wie die Eisenbahnen, and stellt den Kleinproduzenten keine ausreichenden finanziellen Anreize zur Verfügung, weder garantiert, dass den von ihnen erzeugten Strom beim Netz angenommen wird.

Schon 1991 beschloss die deutsche Bundesregierung, die führende Rolle bei der Förderung sauberer Energie zu übernehmen. Von 2000 bis 2014 veröffentlichte sie eine Reihe von Erneuerbare-Energien-Gesetze (EEG). Als erneuerbare Energien zuverlässiger und weiter verbreitet wurden, wurde die Tarifhöhe reduziert schrittweise, um die Last langsam zu lindern.

Große Energieverbraucher, Industrie und Versorger wie die Eisenbahnen konnten Ausnahmen oder erhebliche Kürzungen der Tarife erhalten. Im Laufe der Jahre nahm die Liste der Umlage-befreiten Unternehmen zu, wodurch die Belastung auf private Haushalte und KMU verlagert wurde. Nun hat Deutschland den zweithöchsten Strompreis in Europa, und den politischen Stress wird wahrnehmbar.

Eine jüngste schlechte Nachricht ist, dass der FIT (Feed-in-Tariff) für erneuerbare Energien in Deutschland um einen halben Cent auf 6,88 Cent pro kWh im Jahr 2017 steigen wird. Die gute Nachricht ist, dass dieser Anstieg weniger als erwartet ist.

Auf der anderen Seite sind die allgemeinen Stromerzeugungskosten gesunken. Die Verbraucher haben jetzt die Wahl des Lieferanten, der es ihnen ermöglicht, ihre Kosten zu senken. Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie seit Januar 2014 Rainer Baake sagt: "Mit den EEG-Reformen sind die Stromerzeugungskosten unter Kontrolle".

Die Wirtschafts- und Energieminister Ilse Aigner (Bayern) und Garrelt Duin (Nordrhein-Westfalen) sehen dagegen eine weitere Erhöhung der Tarifrate. Um den Tarif zu einem festen Zinssatz von 6,50 €-¢ pro kWh zu stabilisieren, schlagen sie vor, einen neuen Fonds zu schaffen, den sie als "Streckungsfond" genannt haben. Der Fonds würde den Kapitalmarkt nutzen, um Geld zu leihen, um die Einspeisevergütung zu subventionieren, wenn dies erforderlich ist. Wenn der Tarifzuschuss nicht mehr benötigt wird, wird der Satz für den Verbraucher nicht fallen, stattdessen werden die überschüssigen Einnahmen verwendet, um das Fremdkapital zurückzuzahlen (mit anfallenden Zinsen).

Dieser feste Tarif würde mehr Stabilität für den Markt schaffen, indem die Verbindung zwischen dem Tarifniveau und dem gegenwärtigen Energiepreis der Energie entfernt wird. Dies ist besonders wichtig, da nach den neuen Regeln die Betreiber das Recht haben, zu regeln, wer sie kauft und bedroht, zum Beispiel, Hausbesitzer ohne Käufer für ihre überschüssige Sonnenenergie zu verlassen.

Der durchschnittliche Haushalt in Deutschland verbraucht 3500 kWh pro Jahr. Der höhere EEG-Tarif für 2017 dürfte die jährliche Stromrechnung von 266 auf 286 Euro (+ 7,7%) erhöhen. Andere Umlage werden auch steigen. Dazu gehören die Netzanbindungsinfrastruktur für Offshore-Windparks, die Umstellung auf KWK (Kraft-Wärme-Kopplung) und nationale Netzerweiterungen, einschließlich die "Strom-Autobahn", benötigt, um die Windenergie aus dem Norden zu den Wind-armen industriellen Süden zu tragen.

Offshore windfarm
Offshore-Windpark Riffgrund II, Nordsee. Turbinen können bis zu 8 MW Leistungskapazität betragen.

Industrielle Verbraucher, die vor allem aufgrund der Größe nicht für eine Freistellung in Frage kommen, beschwerden den Anstieg der EEG-Kosten, die das Wirtschaftswachstum um mehr als 400% übersteigen, obwohl die Erzeugungskosten seit Beginn des Jahres 2016 insgesamt von 9,75 auf 8,66 €¢ (-11%) gesunken sind.

Artikel von Andrew Bone, Donnerstag, den 15 Dezember 2016